Zahnerhaltende Behandlungen

Füllungen

Der ideale ästhetische Werkstoff für direkt zu modellierende plastische Restaurationen ist Composite.

Wir verwenden ausschließlich hochmoderne Feinstpartikelhybridcomposite der jüngsten Generation. Hierbei handelt es sich um eine Kunststoffmatrix in der Keramikpartikel eingebettet sind. Diese Materialien sind für kleine bis mittelgroße Füllungen im Seitenzahn- und Frontzahnbereich sehr gut geeignet. Sie erfordern im Vergleich zu Amalgam keine vorgegebene Defektform, sondern können defektorientiert eingebracht werden. Das heißt es reicht aus, die erkrankte Zahnsubstanz zu entfernen. Somit kann ein unnötiger Zahnhartsubstanzverlust vermieden werden. Auch ästhetische Korrekturen sind teilweise mit Compositen ohne weitere Zahnverletzungen möglich. Ein großes Problem war und ist die Schrumpfung bei der Aushärtung, wodurch Spannungsstress und Spalten entstehen können. Bei den neuesten, modernen Compositen ist es jedoch gelungen, die Schrumpfung von 5% auf 1% zu reduzieren. Somit sinkt auch das Neuerkrankungsrisiko durch Spaltbildung bei größeren Füllungen. Allerdings muss erheblich mehr Sorgfalt bei der Legung der Füllungen aufgewendet werden als bei den früheren Füllungen mit Amalgam: Um einen idealen Verbund zwischen Füllung und Zahn zu erzielen , sind trockene Verhältnisse erforderlich. Wenn ein Defekt sehr groß ist, sind heutzutage Keramikinlays oder Teilkronen zu bevorzugen, die mit den Compositen am Zahn verbunden werden und die Schrumpfungsproblematik wegen des dünnen Spaltes eine untergeordnete Rolle spielen lassen.
In jedem Fall sind heute Reparaturen möglich, die weitestgehend unsichtbar bleiben und den Zahn somit völlig gesund und natürlich erscheinen lassen. Ob Amalgam als Füllungsmaterial gesundheitsschädlich ist, wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Unumstritten ist jedoch die umwelt- und gesundheitlich schädliche Wirkung des im Amalgam enthaltenden Quecksilbers, auf Grund dessen verwenden wir ausschließlich amalgamfreie Füllungsmaterialien.

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Inlays

Größere Defekte im Seitenzahnbereich werden optimaler Weise mit im Labor hergestellten, Inlays versorgt. Sie weisen gerade in durch Kaukräfte stark beanspruchten Gebieten eine erhöhte Haltbarkeit auf. Inlays können zahnfarbend als Kermikinlays adhäsiv eingeklebt werden oder auch als Goldinlay oder NEM (Nicht- Edel- Metall) Inlay zementiert werden. Wir beraten Sie gern welche Lösung in Ihrem individuellen Fall die Beste ist.
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Wurzelkanalbehandlung (Endodontische Therapie)
Karies führt unbehandelt nicht nur zur Zerstörung der Zahnsubstanz, sondern auch des Gewebes im Inneren des Zahnes, des Zahnnervs. Ist dieser irreversibel entzündet so bleibt als Therapie lediglich die Wurzelkanalbehandlung. Hierbei wird der Zahnnerv entfernt und das Innere des Zahnes gereinigt, Ultraschall aktiviert gespült, das Kanalsystem durch (konische) Instrumente aufbereitet und abschließend bakteriendicht abgefüllt.
Auch durch ein Trauma hervorgerufene Verletzungen des Zahnnervs ziehen häufig eine Wurzelkanalbehandlung nach sich.
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http://www.dentaltraumaguide.org


Zahnfleischbehandlung (Parodontitis Therapie)
Parodontitis nennt man die Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie betrifft mehr als 50% der erwachsenen Bevölkerung, ist die sechsthäufigste Erkrankung der Menschheit und ist neben der Zahnkaries das häufigste Krankheitsbild in der Zahnheilkunde. Eine Parodontitis ist in der Regel nicht schmerzhaft - das unterscheidet sie von vielen anderen Entzündungsreaktionen im Körper. Dem anfänglich oftmals einzigen Warnzeichen - Zahnfleischbluten beim Zähneputzen - messen die meisten Menschen keine allzu große Bedeutung zu. Eine wichtige Rolle als Ursache spielen die Bakterien im Zahnbelag. Demnach ist eine effektiven Mundhygiene und regelmäßige Prophylaxebesuche ein entscheidender Einfluss auf die Prävention gegen parodontale Erkrankungen zuzuschreiben. Gemeinsam mit Ihnen suchen wir nach den Ursachen für die entzündlichen Veränderungen des Zahnhalteapparates, um so Ihre Zähne langfristig zu erhalten.
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